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Gerold Frank
"Diese Autobiographie ist die Erzählung eines beispiellosen Aufstiegs. Und ein Stück Zeitgeschichte...Die Andere Bibliothek pflegt fast vergessene Figuren auszugraben. Auch diesmal ist ihr ein guter Griff gelungen. Dazu ein schönes Buch: gebunden in schimmernd blauem Seidenstoff, Fadenheftung und Lesebändchen. Hübsch und leicht zu lesen."
(Waltraut Worthmann-von Rode, HR Mikado, 11. Januar 2010)
Sheilah Graham
Die furchtlosen Memoiren der Sheilah Graham
Ein autobiographischer Roman
Übersetzt von Marguerite Schlüter
Originalausgabe; Gebunden in schimmernd blauem Seidenstoff, Fadenheftung und Lesebändchen
384 Seiten
32.00 Euro, 42.90 sFr
Dezember 2009
Die Andere Bibliothek - Band 301
ISBN:9783821862262
Glamourös, intelligent, ergreifend: Eine Emanzipationsgeschichte aus dem Herzen Hollywoods
Eine unwahrscheinliche, aber wahre Geschichte: In ärmsten Verhältnissen in den Slums von London geboren, im Waisenhaus aufgewachsen, zur Näherin ausgebildet, dann Dienstmädchen in Londoner Herrenhäusern, doch alsbald umschwärmte Tänzerin in anzüglichen Revuen — die Biographie der lebenslustigen Sheilah Graham mutet an wie ein Filmstoff aus dem Hollywood der 40er und 50er Jahre. Und genau dort feiert die in die USA ausgewanderte, bildschöne Engländerin ihre größten Triumphe als Kolumnistin. Sie unterhält Amerikas kinoverliebte Provinz mit Märchen und Schauergeschichten aus der Traumfabrik. Das Aufsteigerschicksal gipfelt in der bitteren und traurigen Liaison der Autorin mit dem Dichter F. Scott Fitzgerald (Der große Gatsby). Fast drei Jahre lang lebt Sheilah Graham mit dem Dichter zusammen. Der damals fast schon vergessene, inzwischen erfolglose Fitzgerald findet Halt in der Beziehung zu der Journalistin — und fällt immer wieder in seinen schweren Alkoholismus zurück. Seine große Zeit ist vorüber, Hollywood schiebt den Dichter beiseite, völlig vereinsamt stirbt er an der Seite seiner neuen unglücklichen Liebe.
Diese Memoiren zeigen das glamouröse London der 20er und 30er Jahre und lassen die Zeit aufleben, in der Amerikas Filmindustrie die Vereinigten Staaten mit mythisch gewordenen Filmen neu erfand.

