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Horst Evers
"Dass ein Videorekorder, der bis zu zehn Programmierungen gleichzeitig ausführen kann, total unterfordert ist, weil er immer nur zum direkten Aufnehmen und Abspielen genutzt wird, darüber macht sich ja keiner Gedanken. Außer Horst Evers. Oder wieso es eigentlich bei einer voll elektronischen Waschmaschine das Programm "Handwäsche" gibt? Solcherart Wahrheitsfindung im Trott der globalen Groteske, die sich Alltag nennt, betreibt Evers in seinem Buch zu aktuellen Bühnenprogramm "Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen". Schön zu wissen, dass da jemand nicht einfach funktioniert, sondern pragmatisch und gerissen der Ordnung der Dinge den Siegel vorhält."
(zitty, Friedhelm Teicke, 25. September 2008)
Mein Leben als Suchmaschine
Gebunden
144 Seiten
12.95 Euro, 18.90 sFr
April 2008
ISBN:9783821860374
»Evers lakonischer Humor ist universell« Die Welt
Horst Evers erzählt umwerfend komisch von den abstrusen Verschwörungen des Alltags, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Die uns dann am Ende eines Tages völlig überraschend mit den ganz, ganz großen Fragen konfrontieren. Wie zum Beispiel: Wieso gibt es bei einer voll elektronischen Waschmaschine den Programmpunkt »Handwäsche«, und was will uns das Gerät damit sagen? Horst Evers geht ihnen nach, diesen Fragen, denn er nimmt sich die Zeit, etwas genauer hinzuschauen. Und deshalb weiß auch nur Horst Evers, wieso es einfacher ist, nur an einen Gott nicht zu glauben als an ganz viele, wie sich ein unterforderter Videorecorder fühlen muss und wie man nach seiner verloren gegangenen Mütze googelt. Seine Geschichten trösten und »geben einem das beruhigende Gefühl, dass man nicht allein ist mit der Verzweiflung über die mangelnde Ordnung der Dinge in der Welt« (taz).
»Horst Evers ist der Meister des Absurden im Alltäglichen — oder umgekehrt.« Frank Goosen
Trailer zum Buch

