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Florian Felix Weyh
"Florian Felix Weyh überlässt es den Lesern, von welchen der Reformideen sie sich begeistern lassen möchten. Er präsentiert sie alle gleich elegant, in den Dialogen der fiktiven Therapiegespräche, und in einer altertümlichen Sprache, mit der er sich vor den demokratietheoretischen Schriften der Aufklärung verbeugt. […] Ein Buch über Wahlrechtsreformen, das formal in einem belletristischen Gewand steckt? Das seriöse politische Ideen in einem fiktiven Therapieprotokoll diskutiert? Florian Felix Weyh ist kein geringes Risiko eingegangen […] Die Schrift ist weder nur parodistischer Roman, noch nur demokratietheoretisches Sachbuch — es ist beides auf einen Streich. Intelligent und unterhaltend in einem. Chapeau!"
(Deutschlandfunk, 13. August 2007)
Die letzte Wahl
Therapien für die leidende Demokratie
Gebunden, Pappschlaufe, Lesebändchen
324 Seiten
27.50 Euro, 37.50 sFr
August 2007
Die Andere Bibliothek - Band 272
ISBN:9783821845852
Ich will mein Kreuz wieder gerne machen
Mit der Demokratie kommen alle guten Dinge: Freiheit, Gerechtigkeit Frieden, Wohlstand. Eine feine Sache, meinen Präsidenten, Kanzler und Parteileute. Nur die Wähler finden das immer weniger und verlieren ihr Interesse. Denn vieles in unserem demokratischen Gemeinwesen funktioniert einfach nicht so, wie es sich seine Erfinder vorgestellt haben. Und warum tut niemand was dagegen?
In einem zugleich beunruhigenden wie inspirierenden Dialog machen sich eine verängstigte und frustrierte Bürgerin sowie ein couragierter und erfahrener Analytiker auf die Suche nach Heilmöglichkeiten für unsere kränkelnde Demokratie. Was ihre Diagnose zutage fördert, bestätigt schlimmste Befürchtungen. Aber ihre Therapievorschläge haben es in sich. Eine erhellende und vergnügliche Reise auf der Spur einer zeitgemäßen Form der »besten aller schlechten Staatsformen«.

