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Gunter Dueck
"Gegen die mit der Wirtschaftslage wechselnden Managementphilosophien setzt Gunter Dueck eine Kultur des rechten Maßes, des Vertrauens und des Respekts. ... Mit seinen Vorträgen vor Managern zum Thema erntet Dueck regelmäßig Begeisterung — und hinterher machen seine Zuhörer regelmäßig so weiter wie bisher. So berichtet er selbst, und das leuchtet ein. Immerhin propagiert Dueck ein ziemlich radikales Umdenken. Konkrete Handlungsanweisungen darf man nicht erwarten, wohl aber eine neue Gesamtschau, über die es lange nachzudenken gilt."
(Christoph Pöppe, Spektrum der Wissenschaft, August 2009)
Abschied vom Homo Oeconomicus
Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen
Hardcover mit Schutzumschlag
256 Seiten
22.95 Euro, 32.90 sFr
Februar 2008
ISBN:9783821856780
IBM-Chefstratege Gunter Dueck entwirft ein Modell für eine wertorientierte ökonomische Vernunft
Wenn Unternehmensgewinne wachsen, Steuereinnahmen sprudeln und Löhne steigen, geben Manager, Politiker und Arbeitnehmer das Geld mit vollen Händen aus. Naht der Abschwung, heißt es Gürtel enger schnallen: Personal freisetzen, Steuererleichterungen streichen und jeden Cent auf die hohe Kante legen. Und auch emotional fallen wir von einem Extrem ins andere: Im Aufschwung sind wir zuversichtlich, fair und kreativ, in der Krise regieren Darwin und Wirtschaftskrieg, ziehen Angst, Stress und Vorsicht in die Köpfe.
Den Menschen ernst nehmen, sagt Gunter Dueck, heißt, diese Emotionen ernst nehmen. Was immer wir über die Wirtschaft denken, ist abhängig von unserem Bauchgefühl. Je nach Stresslevel halten wir unterschiedliche Dinge für richtig. Trotzdem operiert man in der Wirtschaft mit dem Modell von einem Homo oeconomicus, der stets rational handelt und auf immer gleiche Weise durch Geld und Nutzen zu motivieren ist. Das ist falsch, sagt Gunter Dueck und fordert eine ökonomische Vernunft, die den Menschen in den Blick nimmt und uns lehrt, in fetten Jahren Maß zu halten und in mageren gelassen zu bleiben.

