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    "Dieses Buch ist großartig ... Es ist extrem cool, es ist extrem schnell, es ist ein Buch zu dem man tanzen kann. ... ?Ramses Müller? ist eines der besten und coolsten Bücher der neuen Literatursaison."
    (Jan Drees, WDR 1Live, 3. August 2009)

    "Endlich wird diese gefährliche Parallelgesellschaft des Landes einmal in Romanen angemessen gewürdigt: dieses kleine Subsystem der Weltverschwörung, dieses luftdicht abgeschlossene Selbstgenügsamkeitssystem, Getto der Selbstfeier und Selbstüberschätzung, der Allmachtsphantasien, des millionenschweren Handels mit Werten, die am nächsten Tag schon wertlos sind, diese Drogenhölle, dieses kleine Dorf der totalen sozialen Abschottung: Berlin-Mitte."
    (Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 9. August 2009)

    Tex Rubinowitz

    Ramses Müller

    Roman
    224 Seiten Klappenbroschur
    16.95 Euro, 27.90 sFr
    Juli 2009
    ISBN:9783821861043

    Seelische Untiefen, verführerische Unholde und derber Witz

    Schubal und Armin, zwei Loser aus Berlin-Mitte, treffen in einer Disco auf Benjamin von Stuckrad-Barre und eine hübsche Gespielin. Aber »Stucki« behauptet, er sei gar nicht »Stucki«, sondern einer, der permanent mit ihm verwechselt wird, was ihn aber nicht daran hindert, die Verwechslung zu nutzen und mit seinem praktischen Look-Alike-Face bei allen möglichen Events dabei zu sein. Gerade nachher muss er zu einer Party seines »Freundes« Schlingensief, da kann er die beiden, Schubal und Armin gerne mitnehmen. Gysi, Wowi, Sven, Leander und viele andere — alle sind sie da.  Läuft doch super, denken Schubal und Arnim, ohne zu ahnen, dass sie Teil einer raffinierten Großinszenierung werden. Ob als Statisten oder Hauptdarsteller, das bleibt die Frage …

    Mit der am Zäpfchen kitzelnden Schnoddrigkeit eines Berliner Buffet-Flaneurs lässt Tex Rubinowitz die Kulturgrößen der Hauptstadt aufeinander los — sehr zum Vergnügen des voyeuristischen Lesers.