Katja Oskamp
Hellersdorfer Perle
224 Seiten 31.90 sFr, 18.95 Euro
ISBN:9783821861104

 "Wenn man eins von Katja Oskamp lernen kann, dann dass man sich im selben Moment ernst und nicht ernst nehmen kann. So hält sie es auch mit ihren Büchern, die voller Witz sind, voller Lakonie um die großen Fragen kreisen."
(Wiebke Porombka, taz, 06. Juni 2010)

"Ich hatte Hochachtung davor, wie sich die Frau gegen alle Konventionen durchsetzt, war zuweilen aber auch erschrocken. Ein mutiges Buch." (Peter-Matthias Petras, Buchhandlung Petras, Berliner Morgenpost, 02. August 2010)

" ...Katja Oskamp hat einen Roman mit großer Atmosphäre geschrieben, der das Vertraute in Frage stellt und das Unerhörte zulässt."
(Michael Humboldt, Gießener Allgemeine, 12. Juni 2010)

"Die Hellersdorfer Perle bleibt ein pralles, derbes Stück Prosa übers Auskosten und Abschweifen, über Macht, Verachtung und Idealisierung - kurzum: über die seltsamen Regularien der Leidenschaft."
(Anja Hirsch, Frankfurter Rundschau, 8. April 2010)

"Das wohl schwierigste Genre der Literatur ist die Erotik. Dass sich diese beiden durchaus ohne pienliche Entblößungen der Sprache wunderbar vereinen können, beweist Schriftstellerin Katja Oskamp ... ein Buch, das viele Bücher ist, poetisch, witzig, sexy, ironisch - eine Perle eben."
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 30. April 2010)

"Das ist das Irritierende an Oskamps Büchern: Dass man irgendwann nicht mehr weiß, ob Oskamp ironisch mit Klischees spielt oder diese Ironie nicht auch wieder klischeebelanden ist. Eine vergnügliche, unterhaltsame Lektüre ist Hellersdorfer Perle allemal. Vielleicht gerade deshalb." (Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel, 2. Mai 2010)

"Eindrucksvoll, klar und präzis schildert Katja Oskamp...wie das Abbild eines äußerlich perfekten Lebens zu bröckeln beginnt." (Sarah Teicher, Ostthüringer Zeitung, 24. Juli 2010)

"Dass es Katja Oskamp glingt, dieses moderne Märchen von einem neuen Leben mitsamt seinen skurrilen Zügen plausibel zu machen, ist ein kleines Wunder... In der "Hellersdorfer Perle" geht es nicht cool oder lifestylig zu, sondern derb, schmuddlig, banal. Und eben das ist der Witz des Romans." (Meike Feßmann, DeutschlandRadio, 16. April 2010)

"Unbedingt lesenswert!"
(Silvia Schwab, HR2, 28. April 2010)

"Katja Oskamp zeigt sich als eine Könnerin des Dialogs! Es ist so etwas wie der Blick in eine andere Welt, vielleicht in eine Welt, die stehengeblieben ist - aber auch das hat etwas Faszinierendes!"
(Michael Hametner, MDR-Figaro, 9. März 2010)

"Oskamp seziert die Schwächen ihrer Figuren mit liebevoller Komik - sticht ins Zentrum der Defizite ... Oskamp erzählt mit souveräner Leichtigkeit. Die DDR-Vergangenheit fließt in Rückblenden ein, so wie jeder eben eine Kindheit hatte die geprägt war und die prägt. Jede Wendung ist schlüssig, jede Geste stimmt. Alles scheint folgerichtig - und ist doch überraschend in dem Moment, da es eintritt."
(Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 6. März 2010)

"In Hellersdorfer Perle aktualisiert Katja Oskamp, 40, den 80er-Jahre-Film 9 1/2 Wochen auf kluge Weise."
(Jan Drees, Bücher, Mai 2010)

"Eine Geschichte fern aller Klischees. Ein Buch, das überrascht."
(Grit Warnat, Magdeburger Volksstimme, 10. April 2010)

"Katja Oskamp beschreibt mit humorvoller Ironie und nüchterner Sprache eine Flucht aus dem Alltag und aus einer in Routine erstarrten Beziehung."
(Pinzgauer Nachrichten, 1. April 2010)

"Katja Oskamp greift in ihrem neuen Roman mutig ein heikles gesellschaftskritisches Thema auf."
(Haller Tagblatt, 13. März 2010)

" ... hat zuweilen etwas von einer Geschichte, wie man sie auch in Frauenmagazinen lesen könnte. Allerdings umschifft Oskamp dank eines pointierenden Tons den Jargon, den man in diesen Zeitschriften finden würde. Und sie spielt witzig mit den Versatzstücken, die uns einfallen, wenn man an eine solche verblühende Prenzlauer-Berg-Existenz denkt."
(Freie Presse, 12. März 2010)

"Was ist eigentlich ideal, was erstrebenswert? Oskamp stellt ... diese Fragen, scheut isch jedoch nicht, Klischees zu strapazieren und unterscheidet sich dabei wohltuend von anderen Autorinnen ihrer Generation, denn sie überlässt es dem Leser, anzustrebende Lebensziele und Ideale ihrer Generationen vom Sockel zu stürzen." (Julie August, Bücherschau, Sommer 2010)

"The Pearl challenges assumptions about feminity and relationships, telling the story of a woman who decides that relationships aren´t worth saving and that wearing a corset is more liberating than burning a bra. ... Sophisticated an very cleverly written, Oskamp´s new book succeeds in combining deeply uncomfortable subject matter - reminiscent of Nobel Laureate Elfriede Jelinek - with an extremely light touch. It will certaninly cause a stir." (New Books in German, Mai 2010)